Město Jílové u Prahy

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Městský úřad Jílové u Prahy
Masarykovo náměstí 194
254 01 Jílové u Prahy

ID: 00241326
DIC : CZ00241326

Tel: 241 021 901
Schmelz : radnice@jilove.cz
ID Feld: bmwb8if

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Mittwoch: 8:00-12:00,
13:00-17:00


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Montag: 7:00-12:00,
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Mittwoch: 7:00-12:00,
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Freitag: 7:00-11:30

Eine Reihe archäologischer Funde zeugt davon, dass die Region um Jílové bereits in der prähistorischen Epoche besiedelt war. Die ältesten Gegenstände sind 250 000 Jahre alt und wurden an dem Zusammenfluss von Sázava und Moldau, westlich von der Ortschaft Petrov gefunden.

Die Stadt Jílové entstand durch den Zusammenschluss mehrerer Bergmannssiedlungen, deren Anfänge mit der Goldgewinnung verbunden sind. Eine Urkunde mit einem genauen Gründungsdatum der Stadt ist nicht überliefert worden; auf Grund indirekter Quellen wissen wir jedoch, dass das Städtchen bereits im 13.Jahrhundert bestand. Zu dieser Zeit konzentrierte sich die Besiedlung auf dem südöstlichen Teil des Marktplatzes und auf den anschließenden Hang. Der Name der Siedlung ist von der Eigenschaft des Erdbodens – vom Lehm (tschechisch jíl) abgeleitet.

Als erstes datiertes Dokument gilt die Urkunde von Oldřich Zajíc von Valdek. Sie stammt vom 13. September 1331. Es wurde jedoch ein noch älterer Bericht in dem ältesten Buch der Altstadt Prag aus dem Jahre 1310 gefunden, der das Bestehen von Jílové indirekt belegt.  Um das Jahr 1350 erließ der böhmische König Karel IV. ein Privileg, durch welches er Jílové als eine königliche Stadt bekräftigte und ihr eine Reihe von Stadtrechten und Privilegien zuerkannte.

Das Gold lockte auch den berühmten Alchimisten Edward Kelley in die Stadt, der sich die Gunst des Kaisers Rudolf II. verschaffte und im Jahre 1590 einige Gutshöfe in der Umgebung von Jílové gewann  und in Jílové mehrere Gebäude, darunter auch das Münzhaus kaufte.

Ein Ende dem Bergbau in Jílové setzten die hussitischen Kriege (15. Jh.). Einige Gruben wurden unter Wasser gesetzt. Zu einer relativen Belebung der Förderung kam es erst unter der Herrschaft von  Vladislav Jagellonsky. Dieser erkannte der Stadt ihre Privilegien erneut zu und verbesserte den Stadtwappen so, dass auf den Schild der Anfangsbuchstabe seines Namens “W“ zugefügt wurde und mit der königlichen Krone verziert wurde. Ein Beleg dieses Ereignisses ist die silberne städtische Siegelpresse. Der Wappen wird bis heute als der Stadtwappen verwendet.

 Während des Dreißigjährigen Krieges verwüstete die Hälfte von 120 Häusern oder wurde durch Feuer vernichtet. Daher wurde eine Reihe von den heutigen Bauten erst im 18. und 19. Jahrhundert gegründet. Zu den Bauten, die heute bestehen, und aus der Zeit vor den hussitischen Kriegen stammen, kann man die St. Adalbert-Kirche aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts, das Rathaus aus dem 14. Jahrhundert zählen.  Das letzte Gebäude aus diesem Jahrhundert ist das Münzhaus, heute der Sitz des Regionalmuseums.

Bis zur Schlacht auf dem Weißen Berg  bekannten sich die meisten Bürger von Jílové nicht zum Katholizismus, sondern zu anderen Religionen. Nach der Schlacht kommt zu einer plötzlichen Wende, die auch durch die Gründung eines Minoriten-Klosters 1623 beeinflusst wurde. Das Kloster hat sich in beträchtlichem Maß an der Rekatholisierung der Stadt beteiligt, die im 18. Jahrhundert vollendet wurde.

Im 19. Jahrhundert treten eine Reihe positiver Änderungen in der Stadt ein. Für die Goldbergwerke ist dieses Jahrhundert nicht gerade günstig, die Position der Stadt wurde jedoch gestärkt, indem 1849 aus 48 Kataster-Gemeiden der Kreis (Bezirk) Jílové errichtet wurde. Der politische Kreis Jílové wurde erst im Juni 1942 aufgelöst.

Im Dezember 1891 bot Leopold Čihák seine Privatsammlung dreidimensionaler Gegenstände und alter Urkunden unentgeltlich der Stadt an, unter der Bedingung, dass die Gemeindevertreter die Zustimmung zur Gründung eines Stadtmuseums erteilen. Die Čihák-Sammlung wurde zur Grundlage des Museums. 1895 nahm das Museum von Jílové an der Tschechoslawischen Völkerkunde- (Etnographie-) Ausstellung in Prag aktiv teil.

Das Ende des 19. Jahrhunderts war für die Region Jílové sehr gönnend. Es wurde der Bau der Eisenbahn-Strecke Čerčany – Modřany in Angriff genommen. Am  18. Januar 1897 wurde der Verkehr auf der Strecke aus  Čerčany nach Krhanice aufgenommen. Im Juli wurde der Eisenbahnbahnhof Jílové eröffnet.  Am 1. Mai 1900 wurde die Eisenbahnstrecke nach Prag in Betrieb gesetzt.

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